Elektrogeräteweitwurf
Es war ein verregneter Tag im April. Ich kam aus dem Unigebäude und war schon nach wenigen Metern pitschnass. Auf dem Platz vor der Kirche standen um die zwanzig Leute, vom Alter her eindeutig keine Studenten, und hatten ein kleines Feld mit Flatterband markiert.
Einer nach dem anderen griff sich einen DVD-Player, nahm Anlauf und warf ihn fort, woraufhin zwei Helfer zur Aufprallstelle eilten, die Wurfweite ermittelten und auf einem Klemmbrett vermerkten.
Wenn es wenigstens Studenten gewesen wären, Betrunkene oder ein Junggesellenabschied - aber das hier wurde mindestens mit der Ernsthaftigkeit einer olypmischen Disziplin betrieben.
Da fiel mir ein, was mir ein deutscher Studienfreund einmal erzählte. Er kam am frühen Morgen sturzbetrunken von einer Party nach Hause. Im Flur des Studentenwohnheims hing ein Kabel mit Stecker zum - geschlossenen - Fenster hinein. Er öffnete also das Fenster, woraufhin ein Staubsauger sechs Stockwerke in die Tiefe sauste.
Da hätten sich die Norweger noch das eine oder andere abschauen können!
Einer nach dem anderen griff sich einen DVD-Player, nahm Anlauf und warf ihn fort, woraufhin zwei Helfer zur Aufprallstelle eilten, die Wurfweite ermittelten und auf einem Klemmbrett vermerkten.
Wenn es wenigstens Studenten gewesen wären, Betrunkene oder ein Junggesellenabschied - aber das hier wurde mindestens mit der Ernsthaftigkeit einer olypmischen Disziplin betrieben.
Da fiel mir ein, was mir ein deutscher Studienfreund einmal erzählte. Er kam am frühen Morgen sturzbetrunken von einer Party nach Hause. Im Flur des Studentenwohnheims hing ein Kabel mit Stecker zum - geschlossenen - Fenster hinein. Er öffnete also das Fenster, woraufhin ein Staubsauger sechs Stockwerke in die Tiefe sauste.
Da hätten sich die Norweger noch das eine oder andere abschauen können!
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